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Europaabgeordneter am ISFH

Emmerthal (RGo). Am Montag, den 22. Februar 2010 besucht Bernd Lange, Europaabgeordneter der SPD für Niedersachsen das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Emmerthal, um sich über die Forschungsthemen des Solarinstitutes in seinen beiden Abteilungen zu informieren. Durch seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Abteilung Solarthermie will das ISFH den solaren Beitrag im Wärmemarkt erhöhen und dadurch die Anstrengungen zu einem effizienterem und geringeren Endenergieverbrauch unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sicherung der Ausführungsqualität sowie neue Produkte und Anwendungen. Hocheffiziente Flachkollektoren und neuartige erdvergrabene Wärmespeicher sind aktuelle Beispiele für neue Produktentwicklungen am ISFH, die zu höheren solaren Deckungsanteilen führen. Zudem wird hier die Kombination von Sonnenkollektoren mit Wärmepumpen wissenschaftlich untersucht. Nur mit der Sicherstellung von qualitativ hochwertigen Produkten und Installationen ist eine nachhaltige Marktentwicklung möglich. Dieser Aspekt steht im Mittelpunkt des Solarthermie-Prüfzentrums am ISFH. Im Rahmen mehrerer Forschungsvorhaben werden am ISFH hinaus u. a. Lösungen bei der Vermeidung von Überhitzungsproblemen, oder für die automatisierte Kontrolle des Solarertrags erarbeitet. In der Abteilung Photovoltaik des ISFH wird an der Zukunft der elektrischen Stromerzeugung mittels Solarzellen aus Silicium geforscht. Die Forschung reicht von den Materialeigenschaften des Siliciums über die Optimierung industrieller hocheffizienter Siebdrucksolarzellen, die Entwicklung von neuartigen Hocheffizienzsolarzellen bis hin zur Entwicklung alterungsbeständiger Hocheffizienzmodule. Besondere Beachtung hat die Entwicklung der sogenannten Buried-Emitter-Solarzelle mit 21,8% Wirkungsgrad auf handelsüblichen n-Typ Czochralski Silicium im vergangenen Jahr gefunden. Diese Solarzelle besitzt auf der sonnenbeschienenen Vorderseite keinerlei elektrische Kontakte sodass es keinerlei Verschattungsverluste durch die üblicherweise aufgedruckten Fingerkontakte gibt. Der hohe Wirkungsgrad wurde mit industrienahen Prozesstechnologien erzielt, wie z.B. dem lokalen Öffnen dielektrischer Passivierschichten mittels Inkjet-Technik. Daneben bietet das ISFH seine hervorragenden Charakterisierungsmöglichkeiten und Prozessiertechniken aus beiden Abteilungen der Industrie als Dienstleistungen an. Termin: Montag, 22.2.2010, 14:00-16:00, Foyer des ISFH



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