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Innovationspreis für eine ISFH-Entwicklung

Auf der diesjährigen AUTOMATICA in München (10.-13.6.2008), einer Fachmesse für Automation mit über 900 Ausstellern, wurden Dr. Marc Köntges und Dipl.-Ing. Maren Gast vom Institut für Solarenergieforschung in Hameln mit einem Sonderpreis im Rahmen des "Walter Reis Innovation Award For Robotics" ausgezeichnet. Sie erhielten den mit EUR 4.500 dotierten Preis für ein robotergestütztes Verfahren, mit dem hochempfindliche Rückkontaktsolarzellen in wenigen Schritten miteinander verlötet und in einen Modulverbund eingebracht werden können. Dieses neue Verfahren ist deshalb so interessant, weil eine neue Generation von Hochleistungssolarzellen, die gegenwärtig am ISFH erprobt werden, äußerst empfindlich auf mechanische Belastungen reagiert und mit konventionellen Methoden kaum industriell verarbeitet werden könnte. Das im Themenfeld "Regenerative Energie" prämierte Verfahren bietet den Vorteil, dass die Anordnung und elektrische Verbindung solcher Hochleistungssolarzellen sehr präzise und vor allem äußerst schnell bei gleichzeitig minimaler Bruchrate vonstatten geht. Der Zeitaufwand für die Verlötung zweier Solarzellen liegt bei rund 2 Sekunden und ist damit weniger als halb so groß im Vergleich zu konventioneller Verlötung. Der Transport der empfindlichen Zellenverbünde (Strings) innerhalb der Produktionsstätte entfällt völlig. Der "Walter Reis Innovation Award For Robotics", der mit insgesamt 24.000 EUR dotiert ist, wurde von der Firma Reis Robotics erstmalig im Jahr 2006 ausgelobt für interessante Neuentwicklungen in der Robotertechnologie. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Sonderpreis "Regenerative Energie" vergeben.



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