Emmerthal (RGo). Am 26.5.2010 ist Professor Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin zu Gast am Institut für Solarenergieforschung in Emmerthal. Er hält dort um 14:00 einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung für Deutschland“.
Wir freuen uns auf einen interessanten Vortrag und eine lebendige Diskussion. Externe Besucher sind zu dem Vortrag herzlich eingeladen.
Emmerthal (RGo). Am Montag, den 22. Februar 2010 besucht Bernd Lange, Europaabgeordneter der SPD für Niedersachsen das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Emmerthal, um sich über die Forschungsthemen des Solarinstitutes in seinen beiden Abteilungen zu informieren.
Durch seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Abteilung Solarthermie will das ISFH den solaren Beitrag im Wärmemarkt erhöhen und dadurch die Anstrengungen zu einem effizienterem und geringeren Endenergieverbrauch unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sicherung der Ausführungsqualität sowie neue Produkte und Anwendungen.
In der Abteilung Photovoltaik des ISFH wird an der Zukunft der elektrischen Stromerzeugung mittels Solarzellen aus Silicium geforscht. Die Forschung reicht von den Materialeigenschaften des Siliciums über die Optimierung industrieller hocheffizienter Siebdrucksolarzellen, die Entwicklung von neuartigen Hocheffizienzsolarzellen bis hin zur Entwicklung alterungsbeständiger Hocheffizienzmodule.
Termin:
Montag, 22.2.2010, 14:00-16:00, Foyer des ISFH
Emmerthal (CH/RGo). Auf der 24. Europäischen Photovoltaik-Konferenz, die vom 21.-25. September in Hamburg stattfand, haben Forscher des Instituts für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) ihre neueste Zellentwicklung vorgestellt: eine Silicium-Solarzelle für sehr hohe Wirkungsgrade bei gleichzeitig potenziell niedrigen Produktionskosten.
Die von Dr. Verena Mertens, einer Mitarbeiterin des ISFH, auf der Konferenz vorgestellten Ergebnisse sind viel versprechend. "Wir erreichen im Labor derzeit Wirkungsgrade von 21,8% auf handelsüblichem n-Typ Czochralski (Cz) Silicium, obwohl wir nur industrienahe Prozessschritte einsetzen, wie z.B. das lokale Öffnen dielektrischer Passivierschichten mittels Inkjet-Technik." Es handelt sich bei der neuen sogenannten "Buried-Emitter"-Zelle um eine Solarzelle, die ihre Metallkontakte ausschließlich auf der Rückseite trägt. Das fehlende Metallgitter auf der Zellvorderseite hat deutlich verminderte Abschattungsverluste zur Folge.
Emmerthal (RGo). Das Institut für Solarenergieforschung in Emmerthal (ISFH) ist mit einem Exponat auf einer Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit am Vorabend des 3. Oktober 2009 in der Deutschen Botschaft in Washington vertreten und wird dort eine neuentwickelte Technologie zur Produktion von Solarmodulen präsentieren.
Die ATLAS-Technologie (Auf-Laminat-Laserlöten), die ein Mitarbeiter des ISFH dort präsentiert, ist eine Entwicklung des ISFH in Zusammenarbeit mit der Firma REIS robotics. Mit Hilfe von ATLAS lassen sich Solarzellen extrem schonend zu Solarmodulen verarbeiten. Es fallen gegenüber dem heute üblichen Standardprozess eine Reihe von zwangsläufigen Handlingschritten der zusammengelöteten Solarzellenketten (Strings) weg, so dass mit dieser schonenden Technologie auch Maschinenkosten reduziert werden können.
Emmerthal (RBR). Wir nehmen Abschied von Prof. Dr.-Ing. Hellmut Glubrecht, der am 6. Januar 2009 verstarb.
Mit Weitsicht hat er sich früh für die Solarenergienutzung eingesetzt und die Gründung unseres Institutes im Jahr 1987 erreicht.
Er war unser erster Geschäftsführer und langjähriger Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats.
Wir bleiben ihm in Dankbarkeit verbunden. Seiner Familie gehört unsere Anteilnahme.
Emmerthal (RGo/RBR). Nach einer Bauzeit von weniger als einem Jahr wird am 4. September 2008 die neue ISFH-Technologiehalle am Institut für Solarenergieforschung (ISFH) durch Staatssekretär Dr. Josef Lange aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen eröffnet.
Die Finanzierung der Technologiehalle, insgesamt rund 4 Mio. EUR, erfolgte aus Mitteln der Volkswagen-Stiftung, des Landes Niedersachsen und des ISFH.
Das ISFH ist ein An-Institut der Leibniz Universität Hannover. Mit den neuen Forschungsmöglichkeiten in der Technologiehalle steht den Studierenden ein Forschungsumfeld zur Verfügung, in dem grundlegendes wissenschaftliches Verständnis und innovative Produktionstechniken für die Massenfertigung eng miteinander verflochten sind. "In so einem Umfeld hätte ich auch gerne studiert", so der Institutsleiter Prof. Brendel und ergänzt: "Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Hallenbaus durch das Land Niedersachen. So hat das ISFH beste Aussichten, sich auch weiterhin mit seinen Entwicklungen in der internationalen Spitze zu behaupten."
Wie in den vergangenen Jahren wird das Insitut für Solarenergieforschung mit einem kleinen Ausstellungsstand auf dem Messegelände der Hannover-Messe 2008 vertreten sein. Wir stellen in Halle 13 (Stand E30) auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen ein lasergelötetes Photovoltaik-Modul aus und geben mit einem Schaukasten Einblick in moderne Solarzellenkonzepte.
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