Nachrichten und Pressemitteilungen
Hier finden Sie die offiziellen Pressemitteilungen aus dem Institut für Solarenergieforschung Hameln und aktuelle Kurznachrichten.
Hier finden Sie die offiziellen Pressemitteilungen aus dem Institut für Solarenergieforschung Hameln und aktuelle Kurznachrichten.
Aufgrund der guten Resonanz auf die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren organisierte die Arbeitsagentur Hameln das dritte Jahr in Folge Solarpraktika für Mädchen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH). Insgesamt 17 Schülerinnen der Sekundarstufe I (9. und 10. Klasse) unterschiedlicher Schulformen nutzten am 28. September 2011 die Möglichkeit, den Aufbau und die Forschungsarbeit des Solarforschungsinstitutes kennenzulernen und sich über die Sonne als Zukunftsenergie zu informieren.
Herzstück der Veranstaltung ist der Selbstbau eines Solarmoduls: Hier wird Kunststoff gebogen, werden Löcher gebohrt, Schalter und Buchsen montiert, Kabel gelötet sowie Solarzellen und Propeller eingebaut. Und siehe da – es funktioniert! Der Propeller dreht sich, wenn der Schalter angestellt wird – nur mit der Kraft der Sonne. Physikalische und solartechnische Experimente runden den praktischen Teil ab. Aufschlussreich ist für die Mädchen auch das Gespräch mit Mitarbeiterinnen des ISFH über deren Ausbildung und Arbeit in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.
Vom 5. bis 9. September 2011 fand die 26. Europäische Solarenergie-Konferenz (EU-PVSEC) in Hamburg statt. Parallel zur Konferenz fand eine Messe mit über 900 Ausstellern statt.
Eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 1758 Konferenzbeiträge; das Institut für Solarenergieforschung in Hameln (ISFH) beteiligte sich mit acht Beiträgen an der Konferenz und einem Messestand.
Das ISFH war auf der Ausstellung mit einem kleinen Messestand bei der Firma IMA-Automation aus Berlin vertreten. IMA baut und liefert dem ISFH einen neuartigen „Stringer“, ein Gerät, mit dem Solarzellen vollautomatisch zu Strings verbunden werden. Der für das ISFH konzipierte Stringer konnte auf dem IMA-Stand besichtigt werden – Carsten Hampe und Robert Bock vom ISFH informierten die Fachbesucher über das Gerät und seine Verwendung in der Technologiehalle im ISFH.
Auf der diesjährigen SOLTEC, der Fachmesse für Sonne und Energie in Hameln, ist das ISFH mit zwei Ständen vertreten. Es präsentiert neuartige Solarzellen mit hohen Wirkungsgraden und veranstaltet eine Lehrerfortbildung im Rahmen seiner Lernwerkstatt NILS. Außerdem sind Gymnasialschüler aus Hildesheim an einem großen Photovoltaik-Stand eifrig mit der Demonstration von Solarexperimenten beschäftigt. Sie führen Experimente vor und laden Schüler zum Mitmachen ein.
Die SOLTEC öffnet ihre Pforten vom 16. - 18. September 2011 jeweils täglich von 10:00-18:00, das ISFH belegt die Stände 203 und 204 in der Halle 2. Der Veranstaltungsort ist diesmal der Bürgergarten in der Deisterallee.
Emmerthal (JP/SKS). Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) hat eine Schichttransfer-Dünnschichtsolarzelle vorgestellt, die einen Wirkungsgrad von 19,1 % aufweist. Diese Solarzelle benötigt nur etwa ein Fünftel des Siliziummaterials, das für eine konventionelle Solarzelle eingesetzt wird. Möglich wurde diese Effizienz durch die Anwendung von Technologien, die für die Herstellung industrieüblicher Wafersolarzellen entwickelt wurden. Sie konnten erstmals erfolgreich auf Dünnschichtsolarzellen übertragen werden.
Der Physiker Jan Hendrik Petermann hat im Rahmen seiner Promotionsarbeit verschiedene am Institut entwickelte Prozesse eingesetzt, um zu demonstrieren, welche hohen Wirkungsgrade extrem dünne Solarzellen, die mittels des PSI-Prozesses hergestellt wurden, erzielen können.
Details der Prozessfolge und die Ergebnisse der quantitativen Solarzellenanalyse sind hier veröffentlicht: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/pip.1129/abstract.
(FH/RGo). Vom 19. bis 24. Juni fand die IEEE-Photovoltaikkonferenz in Seattle, Washington, statt. Insgesamt nahmen an der einwöchigen Veranstaltung über 1800 Wissenschaftler aus 48 Ländern teil. Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) war dabei und hat die Konferenz mit sechs Beiträgen bereichert.
Den Einführungsvortrag für Bauteile aus kristallinem Silizium hielt Professor Rolf Brendel, der Leiter des ISFH, zum Thema „High-efficiency cells from layer transfer: a first step towards Si thin-film/wafer hybrid technologies”. Er berichtete über einen Wirkungsgradweltrekord von 19 % auf 43 µm dünnen kristallinen Solarzellen, die durch den am ISFH entwickelten sog. „PSI“-Prozess hergestellt wurden. In dem Beitrag stellte er seine Vision vor, Techniken aus der Dünnschichttechnologie in die Photovoltaik mit kristallinem Silizium zu überführen. So ließen sich zu niedrigen Kosten hocheffiziente Zellen und Module herstellen.

Im Rahmen der Ringvorlesung "Transformation des Energiesystems" trägt Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel am 18.05.2011 ab 18:15 Uhr am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover über das Thema "Solarenergie in Deutschland" vor.
Zur Ringvorlesung ist die Öffentlichkeit und insbesondere energie-interessierten Studenten und Forscher herzlich eingeladen.
Ort: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover; Welfenschloss - Gebäude 1101 - Hörsaal B305
Hinweis: Studenten können sich die Veranstaltung in dem jeweiligen Kreditpunkte-System ihrer Fakultät anrechnen lassen.
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat das ISFH besucht und berichtet im Rahmen der Sendung "Hallo Niedersachsen" über die Technologie der photovoltaischen Stromerzeugung am Institut für Solarenergieforschung. Der Beitrag ist Teil einer Serie über regenerative Energieerzeugung - das ISFH vertritt dabei die Solarenergie.
Die Sendung wird heute abend, Dienstag, den 22.3.2011 ab 19:30 im dritten Programm des NDR ausgestrahlt.
Der Beitrag ist hier abrufbar: ![]()

Emmerthal (RT/PP/RGo). Auf dem Gelände des Institutes für Solarenergieforschung (ISFH), einem An-Institut der Leibniz Universität Hannover, sind die Arbeiten an fünf Bohrlöchern abgeschlossen worden. Jede der Bohrungen am Ohrberg hat eine Tiefe von 70 m. Drei dieser Bohrungen sind für die Bestückung mit Erdsonden vorgesehen, zwei weitere dienen als Messbrunnen für umfangreiche geologische Untersuchungen. Ziel dieses bereits im September 2010 begonnenen Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist es, zu prüfen, ob das Erdreich als Speicher für im Sommer gewonnene Überschusswärme aus Sonnenkollektoren einsetzbar ist. Dabei werden verschiedene Systemkombinationen aus Wärmepumpe, Erdsonde und Sonnenkollektoren untersucht. Gleichzeitig lassen sich durch den Betrieb der Erdsondenanlage die Vorgänge im Untergrund am Ohrberg exakt analysieren.
Die Erfahrungen aus einer ersten Bohrung vor einem halben Jahr haben dazu geführt, dass bei den neuen Bohrungen die Richtungsabweichung aus der Vertikalen erheblich geringer ausfiel als noch bei bei der Testbohrung. Dies ist wichtig, um die Wechselwirkungen der Einzelsonden exakt untersuchen zu können.
Emmerthal (TD). Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) steigert den Wirkungsgrad von Siebdruck-Silizium-Solarzellen von den heute üblichen 17,0 bis 18,5% auf einen neuen Rekordwert von 19,4%. Eine verbesserte Zellrückseite mit einer 200 nm dünnen SiO2/SiNx Doppelschicht ermöglicht diesen Fortschritt.
“Das ist ein Weltrekord für Cz-Silizium-Solarzellen mit Siebdruckmetallisierung auf industrierelevanten Flächen“, freut sich Institutsleiter Prof. Dr. Rolf Brendel und ergänzt: „Wir werden diesen Prozess in zukünftigen Forschungsprojekten weiter verbessern und vereinfachen mit dem Ziel, die photovoltaischen Stromkosten nachhaltig zu senken“.
Emmert
hal (RBR/RGo). Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka, nahm heute die neue Medienversorgung der Technologiehalle am Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Betrieb. Das ISFH ist ein An-Institut der Leibniz Universität Hannover. Im Beisein von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wurde ein erstes von der neuen Medienversorgung mit Chemikalien, Gasen, Kälte und Druckluft gespeistes Großgerät für die Herstellung von Solarzellen vorgeführt. Der Wissenschaftsministerin wurde als Dank für die Unterstützung des Landes eine kürzlich am ISFH hergestellte Silizium-Siebdrucksolarzelle in Industriegröße überreicht, die mit 19,4% den höchsten jemals berichteten Wirkungsgrad dieses Solarzellentyps aufweist.
Das erste Großgerät, welches heute mit der neuen Medienversorgung in Betrieb ging, dient dem einseitigen Behandeln von Solarzellen mit nasschemischen Prozessen. Mit dieser Anlage kann die Rauigkeit der Solarzelle gezielt nur auf einer Seite, statt wie üblich, auf beiden Seiten erzeugt werden. Solche Prozesse sind für die Herstellung zukünftiger Generationen von Industriesolarzellen wichtig. Herr Gatz will mit dieser Anlage seinen Herstellungsprozess vereinfachen und dadurch kostengünstiger gestalten.
Here you can find official press releases of the Institute of Solar Energy Research Hamelin and current new in brief as long as there are published in English. Most of the presse releases are issued in German and may be found in the German section of our site ("Aktuelles").
© 2006-2010 Institut für Solarenergieforschung GmbH, Am Ohrberg 1, 31860 Emmerthal - Tel. 05151-999-100 - info@isfh.de