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Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Solarenergieforschung e.V.

Das Anliegen des Fördervereins ist die Unterstützung der Arbeit des Instituts für Solarenergieforschung (ISFH) in Hameln. Das reicht von finanzieller Förderung der Infrastruktur für die Durchführung von Forschungsprojekten bis zur Unterstützung der Pflege von Kontakten zwischen ISFH und Wirtschaft. 

Die Gesellschaft berichtet in der Öffentlichkeit über die Arbeiten des ISFH und über ihre technische und wirtschaftliche Bedeutung, um so in Wirtschaft, Politik und Verwaltung die Akzeptanz für die Nutzung von Solarenergie weiter zu vergrößern.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 18.11.2011 wurde ein Rückblick auf die 15 Jahre seit der Gesellschaftsgründung gehalten. Die Eintragung ins Vereinsregister war am 12.7.1996 erfolgt - damit hatte das Engagement der regionalen Wirtschaft für die Solarenergieforschung eine institutionalisierte Form gefunden. Auch in den Jahren davor hatten sich die Unternehmen der Region für die Nutzung von Solarenergie und für ein Institut für Solarenergieforschung eingesetzt. Diese Initiative wurde maßgeblich vorangetragen vom „Arbeitgeberverband der Unternehmen im mittleren Weserbergland e.V.“ (AdU). 

Im Mai 1986 hatte der niedersächsische Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht in einem Zeitungsinterview mitgeteilt, er beabsichtige „die Gründung eines Forschungsinstituts für Solarenergie in Niedersachsen. Es wird das erste Institut dieser speziellen Forschungsrichtung in Deutschland sein.“

Daran anknüpfend hat mit Schreiben vom 28. Mai 1986 Dr. Hans-Joachim Lohmann für den AdU mit einem Brief an Dr. Albrecht festgestellt: „Ausdrücklich möchten wir Ihr Bemühen um alternative Energieträger unterstützen. Dies sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig. Ein Standbein der Energieversorgung könnte dabei die Nutzung der Solarenergie sein. Eine Verstärkung der Grundlagenforschung auf diesem Gebiet ist der richtige Weg. … Die Wirtschaft des Landkreises Hameln-Pyrmont möchte Sie daher bitten, als Standort für das Institut für Solarenergie Hameln zu wählen.“

Die Bemühungen der regionalen Wirtschaftsvereinigung für den Standort Hameln haben Früchte gezeigt: Im Januar 1987 wurde das erste Modell vom Gebäude des geplanten Solarforschungsinstituts in Emmerthal präsentiert und am 18.11.1993 wurde das Gebäude schließlich eingeweiht.

Den Unternehmen der Region war es ein Anliegen, das Solarforschungsinstitut und dessen Leitung und Mitarbeiter auch weiterhin zu unterstützen; deshalb wurde eine dafür geeignete Rechtsform gesucht. Gemeinsam mit der Leitung des ISFH wurde eine Satzung für einen Förderverein erarbeitet, und schließlich fand am 29.4.1996 die Gründungsversammlung statt.

Vorsitzender des Vereins war Dr. Hans-Joachim Lohmann, stellvertretender Vorsitzender Hans Niemeyer, zum Schatzmeister wurde Sparkassendirektor Wilhelm Brüggemann berufen.

Die Motive, die damals zur Ansiedlung des Solarforschungsinstituts und nachfolgend zur Gründung des Fördervereins geführt haben, sind seither Maßstab für die durch den Verein geförderten Maßnahmen: die Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen, im Bereich der Energieversorgung alternative Energieträger, speziell auf der Basis von Sonnenenergie, durch geeignete Forschung technisch anwendbar und wirtschaftlich nutzbar zu machen und diese Forschungsergebnisse zur konstruktiven Gestaltung des energiewirtschaftlichen und auch energiepolitischen Umfelds heranzuziehen.

Durch die Forschungsleistung des Instituts wurde die Nutzung der Solarenergie für die Strom- und Wärmeerzeugung im Energiemarkt maßgeblich vorangetrieben. Dazu gehören die Grundlagenforschung in der Materialtechnik, die Verbesserung von Fertigungsmethoden und die Entwicklung neuer Verfahren, Maschinen und Anlagen zur Herstellung von einzelnen Komponenten und komplexen Systemen und deren Qualitätssicherung.

Der Förderverein hat die Forschungsarbeit des Instituts unterstützt: sei es im technischen Bereich, durch Finanzierung spezieller Apparaturen der Messtechnik, sei es im kommunikativen Bereich bei diversen Maßnahmen zur Vermittlung der theoretischen Erkenntnisse in die praktische Anwendung - sowohl im Handwerk als auch im Umfeld von Schule und Ausbildung.

Fördermaßnahmen im technischen Bereich betreffen z. B.

  • Testanlage für thermische Solarkollektoren
  • Klimaprüfschrank mit neuartigem mechanischen Messplatz
  • Messaufbau für Solarmodule mit reflexionsarmer Auskleidung des Messraums
  • Laser zur Bestimmung der ortsaufgelösten Quanteneffizienz von Solarzellen
  • Gasanalysegerät zur Messung der Gaskonzentration in Verglasungen

Fördermaßnahmen im kommunikativen Bereich betreffen z.B.

  • Mobile Demonstrations- und Schulungsanlage (Handwerkerschulung)
  • Neue Personal Computer für das NILS-Projekt (Lehrerfortbildung)

Auch 15 Jahre nach der Gründung der Gesellschaft sind deren Ziele unverändert aktuell: die Energiewende - in Deutschland und letztlich weltweit - erfordert alternative Energieträger, die technologisch erschlossen und wirtschaftlich genutzt werden können. Hierbei bietet die Solarenergie sowohl für die Wärmeerzeugung als auch im Bereich der Stromerzeugung den großen Vorteil, dass eine Vielzahl von privaten Investoren selbst aktiv den Energiemarkt entlasten können: Hauseigentümer können in einfacher Weise prüfen, ob ihr Gebäude zur Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist, und auch Mieter können über entsprechende Genossenschaften oder Fondsgesellschaften zur Nutzung regenerativer Energien beitragen.

Werden auch Sie Mitglied im Förderverein des ISFH! Hier können Sie den Flyer des Fördervereins herunterladen PDF-Download.



Mitglieder (Stand: 30.12.2011):

  • AME-TECHNIK, Arendt, Mildner & Evers GmbH, Hameln
  • BHW Bausparkasse AG, Hameln
  • CW Niemeyer GmbH & Co. KG, Hameln
  • Dipl.-Ing. Peter Nasarek, Hameln
  • Dr. Paul Lohmann GmbH KG, Emmerthal
  • E.ON Westfalen Weser AG, Paderborn
  • ELEKTROMA Elektromontagen GmbH, Hameln
  • EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG, Hildesheim
  • expotec gmbh, Berlin
  • Gemeinde Emmerthal, Emmerthal
  • Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde GmbH & Co. OHG, Emmerthal
  • GWS Stadtwerke Hameln GmbH, Hameln
  • Hochschule Weserbergland, Hameln
  • Ingenieurbüro Mencke & Tegtmeyer, Hameln
  • Innung SHKK Hameln (Sanitär/Heizung), Hameln
  • Kreishandwerkerschaft Hameln-Pyrmont, Hameln
  • KSG Kreissiedlungsgesellschaft Hameln-Pyrmont mbH, Hameln
  • Nord-West-Deutsche Hefe- und Spritwerke (NWDH) AG, Hameln
  • Otto Baukmeier Holzbau Fertigbau GmbH & Co. KG, Hameln
  • PAW Pommerening Armaturenwerk  GmbH & Co. KG, Hameln
  • Peter Specht, Steuerberatung, Hameln
  • proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover
  • pv-tools GmbH, Hameln
  • Sparkasse Weserbergland, Hameln
  • Stadt Hameln
  • Stadtwerke Bad Pyrmont, Bad Pyrmont
  • Stadtwerke Rinteln GmbH, Rinteln
  • Stadtwerke Uelzen GmbH, Uelzen
  • Steinmann BAU GmbH, Emmerthal
  • Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, Holzminden
  • WeserGold Getränkeindustrie GmbH & Co. KG, Rinteln
  • Wilkhahn, Wilkening + Hahne GmbH & Co. KG, Bad Münder
  • Zacharias Gebäudetechnik GmbH, Hameln

© 2006-2010 Institut für Solarenergieforschung GmbH, Am Ohrberg 1, 31860 Emmerthal - Tel. 05151-999-100 - info@isfh.de