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Galvanotechnik

Im Rahmen von Forschungsprojekten sind eine Vielzahl spezieller galvanischer Abscheideverfahren insbesondere für Dünnschicht-Technologien im Bereich Cu(In,Ga)Se2- und CdTe-Solarzellen entwickelt worden.

Dies sind im Einzelnen:

Cu auf ITO oder Molybdän beschichtetem Glas und auf Molybdän-Folie
In auf ITO oder Molybdän beschichtetem Glas und auf Cu
Ga  
Se  
In2Se3  
CdS auf ITO beschichtetem Glas und auf Cu(In,Ga)Se2
ZnS auf ITO beschichtem Glas
CdTe  
ZnTe  
Sb2Te3 auf ITO beschichtem Glas und auf CdTe
CuInSe2  

Galvanische Abscheideverfahren zeichnen sich durch eine hohe Materialausbeute, einen extrem niedrigen Energiebedarf und geringe Investitionskosten aus. Für die Massenproduktionen können hochautomatisierte Verfahren eingesetzt werden. Auf der anderen Seite ist die galvanische Beschichtung empfindlich von der Elektrolytzusammensetzung und der Oberflächenbeschaffenheit des Substrats abhängig, da mit jedem abgeschiedenem Atom lokal mindestens auch ein Elektron übertragen werden muss. Die Probenvorbehandlung und die Elektrolytüberwachung spielen in der Galvanotechnik daher eine besondere Rolle und machen einen wesentlichen Teil unserer praktischen Erfahrung aus. Diese Sensitivität der Galvanotechnik wird zum Beispiel für die Herstellung von Leiterplatten oder in der Mikroelektronik genutzt, um lokale Beschichtungen zu realisieren.

Für die Beschichtung mit Kupfer, Nickel, Chrom und Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium gibt es für vielfältige Anwendungen etablierte, industriell erprobte Verfahren. Für seltene und ungewöhnliche Metalle oder Legierungen, für Halbleiter, insbesondere II–IV- und III2–IV3-Halbleiter, oder für schwierig zu galvanisierende Metalle wie Molybdän oder für die Beschichtung von transparenten leitfähigen Oxiden (TCO) wie ITO oder SnO2:F sehen wir uns als kompetenten und engagierten Partner, um Lösungen zu entwickeln. In besonderen Fällen können nicht-wässerige Elektrolyte eingesetzt und in einer Handschuhbox unter Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden.

Ansprechpartner
Dr. Rolf Reineke-Koch
Tel.: +49 (0) 5151-999 431
E-Mail: r.reineke-koch@isfh.de

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